Women´s Place ist ein Kunstprojekt mit geflüchteten Frauen. Das Konzept hatte die Bielefelder Künstlerin Marie-Pascale Gräbener als BBK-Künstlerin und für den BBK OWL für den Wettbewerb „Kunst mit geflüchteten Menschen“ im vergangenen Jahr bei „Kultur macht stark" in Berlin eingereicht. Women´s Place bekam den höchsten Zuschlag. Der Titel „Women´s Place“ ist sozusagen Programm: Die Frauen, auch die Frauen der Geflüchteten, brauchen ihren Platz! Das Programm stützt sich auf die Beobachtung. dass es bisher kaum möglich war, diese Frauen kennen zu lernen und sie zu Kunstkursen zu bewegen. Entweder haben sie Kinder und Eltern, um die sie sich kümmern und die sie versorgen müssen. Oder sie wagen es nicht, sich alleine durch die Stadt zu bewegen. Gräbener äußerte auch die Vermutung, dass viele dieser Frauen sich selber nicht den Wert geben, einfach einen Tag lang nur für sich sein zu dürfen und sich allein um sich selbst zu kümmern. Für die Männer war das überhaupt kein Problem. - Nach solchen Erfahrungen ist für Marie-Pascale Gräbener das Bedürfnis entstanden, das Projekt unter dem Titel „Women´s Place“ ins Leben zu rufen.

Partner des Projekts „Women’s Place“ sind das AlarmTheater Bielefeld und der AK Asyl Bielefeld. Außerdem unterstützt das Kulturamt Bielefeld das Projekt, indem es einen passenden Raum zur Verfügung stellt. Das Projekt wird durchgängig begleitet von einer ehrenamtlichen Kraft und von einer Übersetzerin. Die Tatsache, dass dies mitfinanziert werden kann, hatte Marie-Pascale Gräbener überzeugt, sich mit dem Projektantrag zu bewerben.

Pascale Gräbener Photo von Arne Krüger 2010

Marie-Pascale Gräbener arbeitet seit drei Jahren immer wieder mit geflüchteten Menschen und weiß, wie enorm schwierig es ist, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen, wenn man keine gemeinsame Sprache spricht. Es ist kaum möglich, Zuverlässigkeit zu erarbeiten, und die einfachsten Absprachen entwickeln sich bisweilen zu unüberwindlichen Hindernissen in der Verständigung. Teilweise haben die Menschen mit furchtbaren Erlebnissen und Verlusten zu leben. Eine Konfrontation damit über das Malen anzubahnen, das braucht auch sprachliche Verständigung!

Das Projekt startet im März dieses Jahres (2017). An ihm können acht geflüchtete Frauen zwischen 18 und 26 Jahren teilnehmen. Der Schwerpunkt wird auf den Bereichen Zeichnung und Malerei liegen. Zu dem Projekt sind geflüchtete Frauen herzlich eingeladen, die über mehrere Monate regelmäßig teilnehmen wollen und Interesse haben, über das Medium Zeichnung und Malerei das Thema „Women´s Place“ zu erspüren, sich dafür zu sensibilisieren und sich in ihrer eigenen kreativen Sprache zum Ausdruck zu bringen. Marie-Pascale Gräbener unterstützt die Kursteilnehmerinnen darin, eine eigene kreative Sprache zu finden. Den Kurs ergänzend sind Ausflüge geplant, darunter auch ein Besuch in der Kunsthalle.

Film über das Projekt.

Malen auf Leinwand im Womens Place
Malen auf Leinwand im Womens Place

Malen auf Leinwand in Women´s Place
Malen auf Leinwand in Women´s Place

Malen auf Leinwand in Women´s Place
Malen auf Leinwand in Women´s Place

Malen auf Leinwand in Women´s Place
Malen auf Leinwand in Women´s Place

Malen in Women´s Place
Malen in Women´s Place

Womens Place 2017
Women´s Place 2017

Malen auf Leinwand in Women´s Place
Malen in Women´s Place

Kultur macht starkBetreut durch: BBK


Geboren: 1961
Schwerpunkte: Malerei u. digitale Fotocollagen kombiniert mit Malerei


Serie: „To be or to be eaten", 2003, dig.Fotocollage und Malerei, „Ente", 90 cm x 120 cm

E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Webadresse: www.sabine-wenig.de

Mitgliedschaften: BBK OWL

Ausbildung:
Studium Kunst, Musik, ev. Theologie; Schwerpunkt Malerei im 1.u.2. Staatsexamen

E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Webadresse: http://www.joern-neumann.de


Mitgliedschaften: BBK OWL 

Ausbildung:
1991-94 Ausbildung zum Glas- und Porzellanmaler

Schwerpunkte:          Glas   -   Glasmalerei   -   Malerei

 

QR (2013)                     Toner und Buntstift 1020 x 720mm 

 

Preise:

Kammersieger und 2. Bundessieger

Förderung durch das Land NRW und Teilnahme an verschiedenen Seminaren und Workshops bei

Detlef Tanz ( Deutschland ), Hein van de Water ( Niederlande ), Narcissus Quagliata ( Mexico )

 

Ausstellungsverzeichnis (Auswahl): 

Zettelwirtschaft (Bielefeld 2013)

“Bewerbung öffentlich” - Ravensberger Spinnerei - BBK OWL (Bielefeld 2012)

E-art - Kunst auf Stromkästen (Paderborn 2012)

Glas 2012 (Glasmuseum Immenhausen)

Licht - Internationale Ontwerpwedstrijd Vlakglaskunst - Maastricht (NL, 2011)*

Kathedraal van Roermond - Museum Ravenstein (NL, 2011)*

Kunst trifft Garten - Paderborn (2011)*

ManuFactum - Kreismuseum Dormagen (2011)

Bad Münder - Bilder in Glas und Licht (Sankt Nicolai Kirche 2009)*

Glaskunst im Garten Schloss Neuhaus (2009)*

Wintersalon 2005, 2007 und 2009 (Paderborn)

Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken (Paderborn 2008)*

ManuFactum - NRW Forum Düsseldorf (2007)*

WERU Glaskunstpreis Rudersberg (2007)*

E-art – Kunst auf Stromkästen (Paderborn 2006)

Musée Suisse du Vitrail Romont (2005)*

Glas hat viele Gesichter (Schloß Holte-Stukenbrock 2004)

Paderborn zeigt Flagge (2004)

Rattenfestival Hameln (2004)

Diözesanmuseum Bamberg (2003)*

Kunst auf dicker Haut (Paderborn 2001)

Glastec Düsseldorf (2000)*

Glas 2000 (Glasmuseum Immenhausen)*

* in Zusammenarbeit mit Michael Lönne, Paderborn

 

Arbeiten im öffentlichen Raum in Zusammenarbeit mit Michael Lönne (Auswahl):

Erfurt - Bürgeramt (2012)

Bremen - Unser Lieben Frauen Kirche (2011)

Hamburg - Ev.-ref. Kirche (2011)

Anraff - Ev. Kirche (2010)

Frankfurt-Egelsbach - Privathaus (2010)

Paderborn - Goerdeler Gymnasium (2010)

Bretten - Melanchthonhaus (2009)

Isselhorst - Friedhofskapelle (2009)

Paderborn, Brüderkrankenhaus St. Josef (2009)

Salzkotten - St. Josefs Krankenhaus (2009)

Delbrück - Clemens August von Galen Haus (2008)

Paderborn - Hotel Arosa/Arosa forum (2007)

Mainz-Kastel - Ev. Erlöserkirche (2006)

Dortmund - Vincenzheim (2005)

Heilbronn - Sparkassenfilialen (2005)

Chemnitz - enviaM (2005)

Paderborn - St. Vincenz Krankenhaus (2005)

Bamberg - Dom zu Bamberg (2004)

Herstelle - Abtei zum Heiligen Kreuz (2004)

Kassel - Bestattungshaus (2004)

Arnsberg - BJB (2003)

Lindern - Altenheim St. Katharina (2003)

Paderborn - Sparkasse “Schildern” (2002)

Schloss Neuhaus - Spiegelsaal (2002)

Bad Lippspringe - Altenwohn- und Pflegeheim 

St. Josef (2001)

Immenhausen - Glasmuseum (2000)

Lüerdissen - Ev.-ref. Kirche (2000)

Paderborn - Bistro-Café Ostermann (1999)

Telgte - Architekturbüro (1999)

Visbeck - Fachklinik St. Vitus (1999)

Bielefeld - BLB NRW (1998)

Bad Wünnenberg - Wasserverband Aabachtalsperre (1998)

Salzkotten - Sälzer Apotheke (1997)

Berlin-Gransee - Kath. Kirche Mariä Himmelfahrt (1996)

Elmshorn - Kath. Kirche St. Marien (1996)

Kachtenhausen - Ev.ref. Johanneskirche (1995)

 

 

 

 


Fotografie: Peter Hamel

Geboren: 1965 in Paderborn
Schwerpunkte: Multimedia, Skulptur, Installation


"Vater und Sohn" Höhe 172 cm aus dem Katalog 'human' Fotografie: Peter Hamel

E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Webadresse: www.manfred-webel.de

Mitgliedschaften: BBK OWL
1986
Umwandlung der künstlerischen Arbeit in Form thematischer Zyklen, Beginn mit dem Zyklus ‚animal‘ mit Integration von fünf Künstlern in die eigene Kunstproduktion Performance ‚Feuer-Wasser‘ Start auf dem Rundgang der Akademie Düsseldorf, Ende im Foyer der Kunstsammlung NRW während des Sandoz-Unglücks
1987
Zyklus ‚floral‘, meist dreidimensionale achsensymmetrische Objekte aus Holz, Stein, Metall, Kunststoff; erstes Multiple ‚floral‘ Performance ‚floral‘ in vier Meter hohem Objekt auf dem Rundgang der Akademie in Düsseldorf
1989-1991
Initiator und Betreiber des Paderborner Gemeinschaftsatelier ‚ART‘ mit 12 Mitstreitern, Projekt ‚Kunst auf den Kopf‘, Projekt ‚Transformobil‘, Projekt ‚art on ice‘ Beginn des Zyklus ‚human‘, ‚floral‘ auf der Hannover Industrie für Kotzhold Leuchten, Lemgo
1992-1994
Entwicklung von Offsegrafien, intensive Beschäftigung mit den bildnerischen Möglichkeiten des Offsetdruck
1995
Katalog ‚human‘ mit dem bekannten Landschaftsfotografen Peter Hamel, Ausstellung im Siegerlandmuseum
1996
Projekt ‚Schule als Atelier‘ in Niederdielfen bei Siegen, Multiple ‚human mini‘ vorgeschlagen als neuer Träger für Deutscher Kinderschutzbund, ‚human-Tisch und Stühle‘ mit KFF Design Lemgo
1997
‚human-Möbel‘ auf der Möbelmesse Köln, Broschüre ‚Humane Schule‘, Projekt‚Schule als Humanes Haus‘ in Gütersloh, Multiple ‚communicator‘, Seifenskulpturen, ‚human-Schmuckkollektion‘ unter Mithilfe von Nicole Knapp
1998
Gründung der Act Babylon GbR mit Alexander C. Totter Entwicklung der‚human-Schrift‘ für Schotte, Krefeld und Kalenderentwurf für Papiermühle Zanders, Beginn des Zyklus ‚capital‘, ‚Schachspiel capital‘, Folder ‚capital‘,‚Tische capital‘
1999
Gründung der ‚artakut Kunstprojekte GbR‘ mit dem Kunstsammler Frank Hussong, die komplexe Kunstprojekte zu aktuellen Themen mit Fachleuten aus dem Not-Art-Bereich realisiert Erfindung nichtlinear Zeit-anzeigender Uhren, Gründung der Uhrwerker-Gruppe mit Prof. Dr.-Ing Horst Langer an der Fachhochschule Bielefeld
2000
Gründung des ‚Freundeskreis Manfred Webel’durch Horst Langer und Heiner Hussong, Projekt ‚Schirmherrschaft‘ mit NN-fabrik, Österreich, Schulprojekt‚Beziehungen‘ in Paderborn, Ausstellung ‚animals‘ im Sonderprogramm der Expo
2001
zweimal jährlich erscheint die Zeitung ‚Webel’, Ausstellung Galerie Roder, Aachen, Präsenz Galerie Incontro, Troisdorf, Präsenz Leptien§, Frankfurt, Entwicklung des Multiples „...@ webel “, Realisierung einer Großuhr für das Foyer der Fachhochschule Bielefeld unter Einbeziehung der mittlerweile neun Gebrauchsmuster für nichtlinear Zeit-anzeigende Uhren, Projekt ‚Fremde Freunde’, Siegen, Projekt ‚Unter einer Decke’, Paderborn, Entwicklung von Multiple-Cards