12. Bielefelder Nacht der Museen, Kirchen und Galerien

Samstag, 27. April 2013, 18 - 1 Uhr

im BBK-Atelier (4. OG) der Ravensberger Spinnerei

Die Ausstellung ist außerdem geöffnet am Sonntag, 28. April 2013, 16 - 18 Uhr


BeFunky Gerwin Heinrich unter CC-license

Die Künstler des BBK beschäftigen sich diesmal mit dem Thema Heimat.

Folgende Künstler sind vertreten:
Magdalena Bischinger, Ruth Bisping, Anne Doris Borgsen, Elisabeth Brügger, Brigitte Fuhrmann-Mau, Pascale Graebener, Ute Grohs, Gerwin Heinrich, Christa Niestrath, Manfred Schnell, Christoph Stieghorst, Petra Timmas, Wolfgang Waesch, Sabine Wenig.

Weitere Infos unter: http://nachtansichten.wordpress.com/nachtansichten/

Einige Infos zu den beteiligten Künstlern:

Magdalena Bischinger arbeitet mit einem Aufsatz von Kurt Tucholsky und den Begriffen Nation, Patriotismus und Heimat.

Elisabeth Brügger geht auf die Suche nach Thusnelda. Thusneldas Heimat hieß nicht Germanien, oder gar Deutschland und doch hatte sie eine Heimat. 12 n. Chr. verlieren sich ihre Spuren in Rom. In ihrer Vorstellung wirkt sie noch heute als Künstlerin in Rom.

Marie Pascale Gräbener schaut in den Handtaschen der Besucher und macht eine interaktive Performance mit den Utensilien, die sie findet.

Ute Grohs beschäftigt sich mit dem Bild unseres Planeten Erde. Sie sieht in einer Welt die immer unwirklicher erscheint ihre persönlichen Heimatorte dagegen.

Gerwin Heinrich arbeitet mit übermalten Fotos von russischen Zirkusfamilien, die heimatlos und mittellos sich auch den Weg nach Deutschland machen.
Außerdem arbeitet er mit Fotos von Jonathan Meese, der Elemente von deutscher Heimat aus der Geschichte heraus provokativ diskutieren möchte.
Begriff Heimat einer neuen Sabine Wenigs  Ausstellungsbeitrag “Mufflons und Wildschweine bedrohen heimische Wälder” konterkariert auf humorvolle Art die aktuelle Provinz-Debatte um die Zukunft des heimischen Waldbestands im Lichte der Mega-Klage des österreichischen Holzkonzerns Klausner, die in unseren Wäldern in den nächsten Jahren zu einem Kahlschlag führen wird.

Christa Niestrath arbeitet mit 20 fast vergessenen lippischen Worten und untersucht den Sprachwandel in der Region OWL.

Zusatzprogramm während der Nachtansichten:
Um 19.00 UHR wird die Schriftstellerin Ute Casarini aus ihrem Kinderbuch "Auftauen" vorlesen.
Um 21.00 Uhr findet ein Konzert von SeineZeit statt.
Leichtes und Schweres, Helles und Dunkles, Glattes und Raues … diese Aspekte machen “Seine Zeit” mit Liedern hörbar.
Die Zuhörer werden auf eine Reise durch die Zeit(en) mitgenommen – ergänzt durch ausgewählte Coverversionen.
Auf der musikalischen Landkarte irgendwo zwischen Singer-Songwriter, Pop und Jazz verortet, prägen Eigenkompositionen den Charakter von “seine Zeit".